Die neue Selbstbedienungshofhütte

Am vergangenen Samstag wurde die neue Selbstbedienungshofhütte beim Wunderl in Höhenrain eröffnet. Rosi Hartmann ist es gelungen, ihr “Geschenkeschrankerl Höhenrain” zu vergrößern und eine persönlich und liebevoll gestaltete Version der überall um sich greifenden e-Kioske zu gestalten.

Rosi Hartmann vor ihrer Hütte – mit eigenem pinkfarbenem Einkaufskorb

In Rosis Hütte gibt es ein vielfältiges Angebot – zum Beispiel Mehl, Backmischungen und Nudeln von der Off-Mühle in Sindelsdorf.

Mehl, Nudeln und Backzutaten von der Off-Mühle

Auch Kleinigkeiten zum Verschenken, Handgemachtes und vorbereitete Geschenkpackerl sind zu haben. Mit dabei im Sortiment sind Artikel von Petra Fischer aus Bachhausen und Petra Wernetshammers s’10erl sowie Kraus/Hartl-Honig. Auch ein Kühlschrank mit Getränken steht in der Hütte.

“handgmacht” von Petra Fischer

Bezahlt wird in die Kasse oder per PayPal.

Und die Krönung: Rosi hat sogar pinkfarbene Eierschachteln gefunden!

Pretty in Pink

Wir gratulieren zur Neueröffnung und wünschen viel Erfolg!

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Der Erfolg der Ateliertage

Einen großen Erfolg samt bestens gefülltem Marstall konnten die Künstler der Ateliertage verbuchen. Die Vernissage zu ihrem 40-jährigen Jubiläum am Freitag Abend war geradezu ein gesellschaftlicher Event samt Reden von Bürgermeister Steigenberger, Kulturbeauftragtem Andy Ammer & der Künstlerin Juschi Bannaski.

Die Künstler:innen der Ateliertage baten zu Tisch (in Rot Juschi Bannaski bei der Begrüßung)

Zum Jubiläum waren die Künstler offenbar bestens inspiriert. Den QUH-Preis für das schönste Werk, ein warmer Händedruck der QUH-Vorsitzenden Elke Link, ging an eine monumentale Stickarbeit von Teresa Erhard.

Teresa Erhard erhält den QUH-Ehrenpreis der Ateliertage für ihren Wandteppich “Robinson und Gäste”

Der Berger Kulturbeauftragte Andy Ammer erzählte in seiner Rede davon, dass viele Berger durch die Ateliertage zum Sammler geworden seien und dass er aus eigener Anschauung wisse, dass “definitiv ein Leben mit Kunst im Haus schöner ist als eines ohne”. Er erinnerte daran, dass sogar zwei Künstler:innen, nämlich Petra Jacob und Dazze Kammerl, schon vor 40 Jahren bei den allerersten Ateliertagen dabei waren.

Seit 40 Jahren Künstler der Ateliertage: Dazze Kammerl

Die älteste Künstlerin, Lucie Plaschka, kündigte an, aus Altersgründen in Zukunft nicht mehr an den jährlichen Events teilzunehmen. Sie verabschiedete sich mit einem schwarzen, zum Tisch umfunktionierten “A”, dem Wahrzeichen der Ateliertage.auf dem zum Abschied ein abstrakter Blumenstrauß arrangiert war.

Lucie Plaschka (mitte), mit Freundinnen an ihrem Künstlertisch

Die überaus sehenswerte Ausstellung ist nur noch heute von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

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Rekordversuch im Apnoe-Tauchen bei Allmannshausen gescheitert!

Mit einem kleinen Drama endete am Samstag Mittag der Rekord-Versuch des Münchner Apnoe-Tauchers Minja Marinkovic, in einem See ohne Hilfsmittel (Free Immersion) mit einem Atemzug eine Tiefe von 85m zu erreichen, was in einem deutschen See noch niemand geschafft hatte. Minja hat  – nach einigen Verzögerungen, die es am Vormittag gegeben hatte – die Tiefe zwar erreicht und zum Beweis ein kleines Kärtchen aus der Tiefe heraufgeholt. Da er aber beim Auftauchen ohnmächtig wurde, zählt der Rekordversuch nicht.

Minja Marinkovic am Morgen vor dem Rekordversuch: zuvversichtlich

Beim Free Immersion-Apnoe-Tauchen darf der Taucher weder Gewichte noch Flossen benutzen. Er taucht entlang einem Seil aus eigener Kraft in die Tiefe. Im Meer liegt der Weltrekord bei 137m, aber in Seen ist das Unterfangen ungleich komplizierter und gefährlicher, da in solcher Tiefe völlige Dunkelheit und eine Wassertemperatur von nur 4 Grad herrscht. Minja Markovic hatte sich das Ziel von 85m gesetzt. Auf dieser Tiefe befindet sich an einem Seil eine Markierung und ein Blättchen, das der Taucher mit an die Oberfläche bringen muss.

Minja Markovic präsentiert traurig das Blättchen, das er aus 85m heraufgetaucht hat. Sein Rekord zählt nicht

Zunächst war alles mit größerer Verzögerung aber glatt gelaufen. Gut 3 Minuten dauerte der Tauchgang. An der Oberfläche warteten Helfer, zwei Kampfrichter, ein Arzt und die Journalisten in einem Begleitboot an der Allmannshauser Wand vor Allmannshausen.

Bange MInuten auf dem See

Zunächst sah vom Ufer alles nach einem erfolgreichen Versuch aus. Doch dann kam die traurige Nachricht. Minja hatte einen “Shallow Water Blackout” bekommen, war also beim Auftauchen ohnmächtig geworden. Nach dem kurzen Warnruf “Black” hatten ihn seine Helfer regungslos aus einer Tiefe von nur 3 Metern retten müssen. Nach einer kurzen Mund-zu-Nase Beatmung und etwas Sauerstoffzufuhr war er zwar sofort wieder fit, aber der Rekord konnte von den beiden Kampfrichtern nicht offiziell anerkannt werden.

Nach der Ohnmacht: Minja steht wieder auf seiner Rekordplattform, hat den Rekord aber verpasst

Das Ziel hatte Minja da schon längst vor Augen, wie ein Photo von einem früheren Tauchgang von seiner Instagram-Seite zeigt

3m unter der Oberfläche ist der Tauchgang eigentlich beendet (© @minja.marinkovic).

Zurück an Land versprach der sympathische Extremsportler, der Versuch zu gegebener Zeit wiederholen zu wollen. Das Scheitern gehöre zum Sport. Einen BR-Vorbericht zu der Aktion vom Training am Mittwoch können Sie sich hier anschauen.

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