Creepy Creatures in Stegen

Die Berger  Band “Creepy Creatures”, bestehend aus Stefan Busch, Florian Pröttel, Andi Kißlinger, Karin Busch und Marcus Negraszus, probt derzeit im Berg Werk und lädt zum Konzert mit Live Videodreh nach Stegen.

 

Wir möchten Euch ganz herzlich, am Sa. den 19.09.26, zu einem ganz speziellen KONZERT, mit LIVE-VIDEO-DREH, unseres neuen, spannenden Musik-Projektes “CREEPY CREATURES” einladen.

In den wunderbaren Räumen der ALTEN BRAUEREI STEGEN, am Ammersee. (www.groundlift.de )
Einlass 19:00 ;
Konzert- / Drehbeginn gegen 20:00
DER EINTRITT ist FREI !!!

Was ihr mitbringen solltet ist gute Laune, Spaß an einem Abend mit Live- Musik und Freude an der Unterstützung unseres Live-Videos. Wir werden an diesem Abend ein Set mit 5 ausgewählten Songs spielen und dieses dann wiederholen: ab dem 2.Set könnt ihr dann bereits mitsingen.

Der Auftritt wird von 9 Kameras gefilmt und später veröffentlicht. Anschließend möchten wir mit Euch eine, hoffentlich ausgelassene, After-Show-Party feiern.

Allen, die sich vorab informieren möchten, was Euch musikalisch erwartet, sei unsere homepage www.creepycreatures.org empfohlen. Hier findet ihr Infos und musikalische Hörproben.
Oder kommt einfach vorbei und lasst Euch überraschen!
Um einen Überblick zu bekommen, mit wie vielen “Creeps” wir rechnen
dürfen, wäre es toll, wenn Ihr uns eine kurze Nachricht unter
music@creepycreatures.org zukommen lasst.

Wir freuen uns sehr auf dieses außergewöhnliche, spannende Event
und hoffen auf Euer zahlreiches Erscheinen und Eure Unterstützung.

Mit besten Grüßen
CREEPY CREATURES

Stefan Busch, Florian Pröttel, Andi Kißlinger, Karin Busch, Marcus Negraszus

Kommentieren (0)

200 Jahre Leoni jetzt auch online

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläum des Berger Ortsteils Leoni wurde von dem Musikhistoriker Dr. Christian Lehmann eine Ausstellung konzipiert, die im Juli letzten Jahres in Haus Buchenried zu sehen war. Seit Kurzem stehen die Bild- und Texttafeln auch online auf der Homepage der Gemeinde Berg.

Leonihausen (Zeichnung von Adolf von Schaden, 1832)

Im Juli 1825 erhielt der aus Palermo stammende bayerische Hofsänger Joseph Leoni die Konzession, in seinem neu erbauten Haus im Weiler Assenbuch am Starnberger See mit seiner zweiten Frau Rosina eine Gastwirtschaft zu betreiben. Damit begann für den Sänger nach langjährigem Dienst im Chor der Münchner Hofkapelle eine unverhoffte zweite Karriere.

In Leonis Gasthaus am See trafen sich bekannte Künstlerinnen und Künstler  und feierten rauschende Feste. Bald war der kleine Weiler unter dem Namen des italienischen Gastwirts bekannt. Leoni wurde zum „Hot Spot“ der Münchner Kulturszene – und zur Keimzelle des Tourismus und der Villenbebauung am Starnberger See.

Die Ausstellung zum runden Geburtstag des Ortes Leoni im Jahr 2025 vergegenwärtigt dieses Kapitel Regionalgeschichte mit historischen Abbildungen und Textdokumenten. Nun können Sie die Tafeln in aller Ruhe zu Hause betrachten: https://www.gemeinde-berg.de/ausstellung-200-jahre-leoni

Kommentieren (0)

Sofi-Fest in Aufkirchen

So viele Menschen waren sicherlich noch nie gleichzeitig in der Lindenallee – etwa 500 Personen (manche schätzen auch 2000) haben sich am Mittwochabend dort versammelt, um die Sonnenfinsternis mitzuerleben. Auch Oskar Maria Graf war dabei.

Oskar Maria Graf (Skulptur: Max Wagner, Foto: Sabrina Bleyer)

Der Himmel am Mitwochabend war blau, ideale Bedingungen für die 500 – 2000 Besucher. Es herrschte geradezu Volksfeststimmung!

Volksfeststimmung in der Lindenallee (Foto: Melitta Schmid)

Die Sternwarte berichtet, dass bereits nachmittags die ersten Teleskope und Stative in der Lindenalle aufgebaut wurden.


Lindenallee, Aufkirchen (Foto: Sternwarte Berg)


Ab 19:00 Uhr blickten 500 – 2000 Augenpaare (die Schätzungen variieren stark), natürlich mit Spezialbrillen gewappnet, gespannt Richtung Westhorizont.


Lindenallee und Schulparkplatz, Aufkirchen (Foto: Sternwarte Berg)

In kurzer Zeit wuchs die Schar der „Sofi-Fans“ gewaltig an. Um 19:23 Uhr war es schließlich so weit: Erster Kontakt! Der Mond schob sich von rechts über den Sonnenrand und wanderte langsam über die helle Scheibe. Durch unsere bereitgestellten Spezialteleskope konnten die Besucher faszinierende Details beobachten – von ausgeprägten Sonnenflecken bis hin zum zerklüfteten, durch Krater geprägten Rand des Mondes.


Erste Phase der Sonnenfinsternis (Foto: Sternwarte Berg)

Der Mond schiebt sich langsam vor die Sonnenscheibe (Foto: Sternwarte Berg)

Überall sah man strahlende Gesichter. Völlig unkompliziert wurden Sofi-Brillen untereinander verliehen, damit auch spontane Gäste keinen Augenblick verpassten.

Der Höhepunkt: Um 20:16 Uhr erreichte die Finsternis ihre maximale Bedeckung von 89 %. Die Sonne war nur noch als nach unten geöffnete schmale Sichel zu sehen. Außerdem tauchte das schwindende Licht die gesamte Umgebung in einen warmen, gelblichen Farbton – eine beinahe surreale Szene.


Maximale
Bedeckung von 89% um 20:16 Uhr (Foto: Sternwarte Berg) 

Kurz vor Sonnenuntergang (Foto: Sternwarte Berg)

Die Sonnensichel sank immer weiter dem Horizont entgegen. Kurz vor dem Untergang zeichneten sich silhouettenhaft die ersten Baumwipfel vor der Sonne ab. Als sie sich um 20:33 schließlich komplett vom Himmel verabschiedete, klatschte und hubelte die ganze Lindeallee!

Ab 22:00 Uhr verlagerte sich das Geschehen zur Sternschnuppenjagd auf das Gelände der Sternwarte Berg. Innerhalb weniger Minuten war die Wiese zwischen den Teleskopen dicht an dicht mit Picknickdecken und Liegestühlen gefüllt. Und die Nachtschwärmer wurden nicht enttäuscht: Die Perseiden zeigten sich in diesem Jahr von ihrer besten Seite und bescherten uns zahlreiche helle Lichtspuren.


Perseidenspuren vor der Sommermilchstraße im Sternbild Schwan (Foto: Helmut Wagner, Sternwarte Berg)

Parallel zeigten die Mitglieder an den verschiedenen Teleskopen Sternhaufen, galaktische Nebel, Galaxien und als besonderes Schmankerl den Planeten Saturn.

Gegen 1:00 Uhr morgens – und nach etlichen gesichteten Sternschnuppen samt Wünschen – trat schließlich der letzte Gast glücklich den Heimweg an.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern für diesen großartigen gemeinsamen Abend!

Kommentieren (1)

RIP Dr. Peter Haslbeck / RIP Pfarrer Rupert Frania

RIP Dr. Peter Haslbeck / RIP Pfarrer Rupert Frania
Von zwei großen Berger Menschen müssen wir uns in diesem Sommer verabschieden. Einen Nachruf auf den Höhenrainer “Ruhestandsfarrer” Rupert Frania von unserem aktuellen Pfarrer Mathias Klein-Hessling können Sie hier in Pfarrbrief lesen …https://pfarrverband-aufkirchen.com/nachruf-auf-pfarrer-frania/#more-12917. Der ehemalige Stadtpfarrer von Bad Tölz, der im Höhenrainer Pfarrhaus seinen Lebensabend verbrachte, starb mit 86 Jahren. weiterlesen...

Kommentieren (0)

12.8.: Zwei astronomische Höhepunkte

12.8.: Zwei astronomische Höhepunkte
Haben Sie morgen Abend noch nichts vor? Dann sollten Sie sich unbedingt noch schnell eine “Sofi”-Brille besorgen, eine Decke und ein Picknick einpacken und sich nach Aufkirchen aufmachen – dort erwarten Sie nicht nur Sonne, Mond und Sterne, sondern auch Sonnenteleskope, die Vereinsmitglieder der Sternwarte am südlichen Teil der Lindenallee weiterlesen...

Kommentieren (0)