Viel Bewegung: Die 40 Berger Ateliertage

Nach der fulminanten Feier zum 40-jährigen Bestehen der Ateliertage Berg Icking (https://quh-berg.de/der-erfolg-der-ateliertage/ ) war man besonders auf deren reguläre Ausgabe gespannt. Und in der Tat: die Berger Künstler zeigen sich diesmal von einer besonders kreativen Seite … und insbesondere der Ausflug in die Wolfratshauser Dependencen lohnt sich diesmal besonders.

Wir beginnen unseren Rundgang allerdings im Atelier von Juschi Bannaski, die diesmal nicht nur ihre gewohnt virtuosen Hinterglasbilder ausstellt …

Juschi Bannaski mit einer wunderschönen Hommage an Monets Gärten 

… sondern mit dem Traunsteiner Künstler Helmut Mühlbacher auch einen besonders interessanten Gast nach Berg geladen hat: Helmut Mühlbacher, der oben gemeinsam mit Roman Wörndl eine Installation zeigt.  Seine herrliche bewegliche Skulptur “Ping Pong” ist für uns das amüsanteste Werk der ganzen Gruppenausstellung:

Die ganze Welt ein Spielball: Helmut Mühlbachers Installation “Ping Ping” bei Juschi Bannaski

Auch in Allmannshausen Im Atelier von Hans Panschar gibt es ganz neue Töne zu sehen. In seinem ansonsten ganz in Braun und Grau gehaltenen Werk aus Holz und Beton schleichen sich plötzlich Farben ein: Leuchtendes Zitronengelb! Zeichnet sich da eine Wende vom Bildhauer zum Maler ab?

Lecker! – Ungesehenes Zitronengelb bei Hans Panschar

Cornelia Hesse in Aufhausen ist derzeit dabei, den Sprung in die nationale Kunstszene zu schaffen. Gerade hat sie eine große Ausstellung in Wasserburg. Bei uns bietet sie (zu hohen vierstelligen Preisen) ihre fulminanten Cy Twombly artigen Farbimprovisationen an, die durchaus auf der Höhe der Zeit mitmalen ….

Cornelia Hesses Opus Magnum in ihrem Atelier

… während sie im günstigeren Preissegment (für 250 €) ziemlich tolle amorphe Skulpturen anbietet:

Abstrakte, amorphe Phantasien unterm Glassturz von Cornelia Hesse in Aufhausen

Nebenan in ihrem Kunstkammerl im Heimrathhof forschen Fritz und Elisabeth Güllich weiter an der Darstellung der Welt mit außergewöhnlichen Materialien. Fritz Güllich experimentiert derzeit an Kleinsskulpturen aus Alluminiumguß oder Knetbronze (!) …

Skulpturenpark von Fritz Güllich im Aufhauser “Kunstkammerl”

… während seine Frau Elisabeth Anselm-Kiefer-hafte reduzierte Landschaften ersinnt.

Reduzierte Landschaften von Elisabeth Güllich

Bei Dazze Kammerl in Farchach gibt es – neben den derzeit auch im Berger Rathaus ausgestellten Mandala-Visionen Skupturen aus getrockneten Halmen zu sehen.

Dazze Kammerls Nachtisch, samt Mond über Sonnentisch aus dem Halm des giftigen Riesenbärenklaus

Und damit weiter nach Wolfratshausen, wo Teresa Erhart ihre wundersamen Figurenerfindungen inzwischen auf ein ebenso virtuoses wie handwerklich perfektes und äußerst sinnliches Niveau gebracht hat. Ihre Stickereien seltsamer Wesen gehören zum schönsten, was es derzeit auf den Ateliertagen zu sehen gibt.

Phantastische Stickarbeit von Teresa Erhart in der Humplgasse 1 in Wolfratshausen

Die Werke entstehen in meist monatelanger Handarbeit und sind entsprechend teuer (aber jeden Cent wert). Für Sammler mit kleinerem Geldbeutel gibt es kleine Zeichnungen von Teresa Erhart schon für kleines Geld. Wir haben uns sofort eine gekauft!

Wundersame und obendrein preisgünstige merkwürdige Wesen von Teresa Erhart

Ihre Atelierkollegin Birgit Berends-Wöhrl bietet ihre liebenswerten Figuren, die auch das Berger Rathaus bevölkern zum Verkauf an (und die dazugehörigen Skizzen).

Bekannt aus dem Berger Rathaus: Skulpturen von Birgit Behrends-Wöhrl

Nebenan bei Ulrich Panick (Obermarkt 20/Rgb.) findet man wie immer die besten konzeptionellen Ideen und Werke, die nicht unbedingt auf Verkauf angelegt sind, aber umso anregender sein Atelier bevölkern. Besonders schelmisch bittet er seine Besucher, den “versteckten Picasso” zu suchen, eine Skulptur, die wie bei Picasso aus Rennradlenker und Sattel einen Stier darstellt, aber halb in einer Kuíste versteckt ist.

“Versteckter Picasso” von Ulrich Panik ( tendentiell unverkäuflich)

Und nebenan dann endlich unsere diesjährige Preisträgerin des “QUH-Preises” der Berger Ateliertage: Nausikaa Hacker, die Schilf und Farne mit kleinen Vibrationsmotoren in Bewegung versetzt, und damit ein stimmiges Portrait unserer im Schwanken und Wackeln begriffenen Welt gebaut hat.

Nausikaa Hacker “Farn”, ausgezeichnet mit dem QUH-Preis der Berg Ickinger Ateliertage

Elke Link überreichte der sichtlich erfreuten Nausikaa Hacker den Preis, einen warmen Händedruck der QUH-Vorsitzenden:

Preisverleihung: Nausikaa Hacker, vibrierender Farn, Elke Link

Die wie immer von der Gemeinde Berg unterstützte Veranstaltung ist heute Sonntag noch bis 19 Uhr und nächstes Wochenende 10./11. Oktober jeweils von 14 – 19 Uhr geöffnet. Alle Adressen und weitere Künstler*innen  finden sich auf der Internetseite https://atelier-tage.de/allgemein/ateliertage-berg-icking-n-40/

Kommentieren (0)

Neues von der Baustelle Kapellenweg

Die gute Nachricht: Die Bauarbeiten am Kapellenweg werden in der dritten Oktoberwoche fortgesetzt. Die mittelgute Nachricht: Die Arbeiten dauern mindestens bis Dezember an, womöglich müssen Restarbeiten mit ins neue Jahr genommen werden.

Verzögerungen seitens der Tiefbaufirma sorgten für eine Verschiebung des Baustarts

Die Erneuerung der Trinkwasserversorung und die Sanierung bzw. Erweiterung der Niederschlagswasser- und Schmutzwasserkanäle sind abgeschlossen, ebenso ist der Breitbandausbau vorbereitet bzw. die Verlegung abgeschlossen.

Ab Oktober kommt die neue Asphaltierung

Keine leichte Zeit für die Anwohner – zumal für Laien oft nicht nachvollziehbar ist, warum manche Löcher mehrfach aufgegraben und wieder zugeschüttet werden. Das lag jedoch daran, dass unterschiedliche Gewerke nacheinander an den unterschiedlichen Leitungen arbeiten mussten und manches erst überprüft und erweitert oder repariert werden konnte, wenn man sehen konnte, was sich da wirklich unter der Erde verbarg.

Nun wird noch die beste Trasse für die Ableitung des Niederschlagswassers gewählt, und zwar vor Ort nach Erkundung der genauen Lage aller bestehenden Leitungen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Dann erst wird der neue Asphalt aufgebracht, das Rumpeln hat ein Ende, und die Infrastruktur ist für die nächsten Jahrzehnte gesichert.

Die Anwohner wurden alle durch Einwurfzettel informiert.

 

Kommentieren (0)

10.10.: Altpapier- und Gebrauchtkleidersammlung der Kolpingsfamilie Höhenrain

Jetzt, wo die Sommersachen in den Schrank kommen und die Herbstkleidung nach vorne rutscht, ist es eine gute Zeit, sich von den Dingen zu trennen, die man nicht mehr trägt. Dabei hilft die Kolpingsfamilie gerne mit Ihrer Sammelaktion.

Altpapier und Gebrauchtkleidersammlung der Kolpinger

Am Samstag, den 10. Oktober schwärmen wieder über 60 Helfer aus zur Straßensammlung. Gesammelt wird im gesamten Gemeindegebiet von Berg mit allen Ortsteilen (bis auf Kempfenhausen und Harkirchen). In Percha gibt es auch keine Straßensammlung. Hier sowie in Kempfenhausen und Harkirchen wird stattdessen gebeten, das Sammelgut vorab an der Kirche St. Christophorus abzugeben. In Münsing, Holzhausen und Degerndorf helfen die Burschenvereine tatkräftig mit.

Die Kolpinger sammeln gut erhaltene, tragfähige Kleidung, Tisch- und Bettwäsche, Schuhe und auch Altpapier wie Zeitungen und Kataloge. Die Ware wird verkauft und mit dem Erlös finanziert die Kolpingsfamilie Höhenrain ihre sozialen Aktionen, wie die Senioren-, Jugend- oder die Familienarbeit. Das Geld bleibt also vor Ort.

Sammelsäcke erhalten Sie in den Pfarrkirchen und in vielen lokalen Geschäften. Bitte legen Sie das gebündelte Altpapier und die Sammelsäcke mit Kleidern am Sammeltag bis 8 Uhr gut sichtbar an die Straße. Sollte einmal etwas übersehen werden, dann sehen Sie es den fleißigen Sammlern nach und melden Sie es bitte am Sammeltag bis 11:00 Uhr unter 0176 56 90 80 52.
Unter dieser Nummer gibt es auch Informationen im Vorfeld. Und falls Sie diesmal nichts haben: Die Kolpinger kommen wieder – regelmäßig jedes Frühjahr und jeden Herbst.

Kommentieren (0)

Die lange Nacht der Demokratie

Die lange Nacht der Demokratie
Fairplay und Demokratie aus der Sportperspektive – unter diesem Motto stand der Eröffnungsabend der dreitägigen “Langen Nacht der Demokratie” in der Starnberger Schlossberghalle, veranstaltet von der vhs StarnbergAmmersee in Kooperation mit dem Starnberger Dialog und dem Kreisjugendring Starnberg.  Das Gesamtprogramm finden Sie hier: https://www.vhs-starnbergammersee.de/lange-nacht-der-demokratie# Mitmachaktionen Schon um 17 Uhr konnte weiterlesen...

Kommentieren (0)