21.3.: Altpapier- und Gebrauchtkleidersammlung der Kolpingsfamilie Höhenrain

Die Höhenrainer Kolpinger sammeln seit über 50 Jahren jeweils im Frühjahr und im Herbst Altpapier und Gebrauchtkleider. Das sind 50 Jahre ehrenamtliche Straßensammlung, 50 Jahre gemeinschaftliches Arbeiten von jung und alt, 50 Jahre für den guten Zweck. Am 21. März wird wieder gesammelt – Tüten liegen in den Geschäften aus.

Der Schnee ist geschmolzen und der Frühling startet unaufhaltsam. Das ist wieder die Zeit, auszumisten und da helfen wir wieder gerne mit unserer Sammelaktion.

Am Samstag, den 21. März schwärmen wieder über 60 Helfer aus und sammeln gut erhaltene Kleidung und Altpapier.
Wir sammeln im gesamten Gemeindegebiet von Berg mit allen Ortsteilen (bis auf Kempfenhausen und Harkirchen) und in den Ickinger Ortsteilen Icking, Alpe, Attenhausen, Walchstadt und Irschenhausen. In Percha gibt es auch keine Straßensammlung – Hier, sowie in Kempfenhausen und Harkirchen wird stattdessen gebeten, das Sammelgut vorab an der Kirche St. Christophorus abzugeben. In Münsing, Holzhausen und Degerndorf helfen die Burschenvereine tatkräftig mit.
Wir sammeln gut erhaltene, tragfähige Kleidung, Tisch- und Bettwäsche, Schuhe und auch Altpapier wie Zeitungen und Kataloge. Die Ware wird verkauft und mit dem Erlös finanziert die Kolpingsfamilie Höhenrain ihre sozialen Aktionen, wie die Senioren-, Jugend- oder die Familienarbeit. Das Geld bleibt also vor Ort.
Sammelsäcke erhalten Sie in den Pfarrkirchen und in vielen lokalen Geschäften. Bitte legen Sie das gebündelte Altpapier und die Sammelsäcke mit Kleidern am Sammeltag bis 8 Uhr gut sichtbar an die Straße. Sollte einmal etwas übersehen werden, dann sehen Sie es den fleißigen Sammlern nach und melden Sie es bitte am Sammeltag bis 11:00 Uhr unter 0176 56 90 80 52.
Unter dieser Nummer gibt es auch Informationen im Vorfeld. Und falls Sie diesmal nichts haben: Die Kolpinger kommen wieder – regelmäßig jedes Frühjahr und jeden Herbst.

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QUH gibt eine Wahlempfehlung zur Bürgermeisterwahl ab

Vor sechs Jahren traten sie noch gegeneinander zur Stichwahl an … diesmal haben sich die QUH als zweitstärkste Fraktion und ihre Spitzenkandidatin Elke Link in einer kleinen Parteiversammlung dafür ausgesprochen, bei der Stichwahl am 22.3. den Amtsinhaber Rupert Steigenberger zu unterstützen.

Elke Link & Rupert Steigenberger, die noch amtierende 3. und der 1. Bürgermeister von Berg

Die Entscheidung, die einstimmig fiel, kommt wenig überraschend. Schon in der Vergangenheit konnte die QUH, die parteipolitisch völlig ungebunden ist und bleibt, im Gemeinderat meist nach sachlicher Abwägung die Positionen des Bürgermeisters nachvollziehen. Wir rufen deshalb unsere Wähler auf, ihn am 22.3. mit ihrer Stimme zu unterstützen und auf Kontinuität und Erfahrung zu setzen.

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Kahlschlag am Schwarzweiher – Damm gesperrt

Anwohner und Spaziergänger erwartet seit Kurzem ein völlig neues Bild am Schwarzen Weiher in Allmannshausen – auch Großer Weiher genannt. Entlang des Damms waren etwa 30 Bäume – zum Teil um die 150 Jahre alt –  gefällt worden. Mittlerweile ist der Damm auch für Fahrzeuge gesperrt. Was hat es damit auf sich?

Kahlschlag am Schwarzen Weiher

Der Schwarzweiher in Allmannshausen ist ein sogenannter “Himmelsweiher”. Ein Himmelsweiher ist ein kleines Gewässer, das nur durch Niederschlagswasser oder – in diesem Fall – auch unterirdisch aus ablaufendem Wasser aus dem Moorgebiet bzw. Grundwasser gespeist wird und keinen Zustrom hat. Der Schwarze Weiher in Allmannshausen ist als sogenanntes “Gewässer 3. Ordnung” klassifiziert – und der Unterhalt solcher kleineren Gewässer fällt  in die Zuständigkeit der Gemeinde (Art. 22 des Bayerischen Wassergesetzes).

Der Damm muss standsicher gemacht werden

Drei Ämter kommen hier ins Spiel: Das Wasserwirtschaftsamt hat kürzlich bei einer Begehung festgestellt, dass der Damm am Schwarzen Weiher nicht standsicher ist – das bedeutet, er könnte einbrechen, wenn schwere Fahrzeuge darüberfahren. Nun ist der Wald zwar keine Autobahn, aber es kommt durchaus vor, dass forstwirtschaftliche Fahrzeuge oder gar tonnenschwere Harvester dort unterwegs sind. Kurz wurde erwogen, den Pegel des Weihers zu senken oder ihn ganz leerlaufen zu lassen, was allerdings die Untere Naturschutzbehörde nicht zulässt, um Flora und Fauna zu schützen. Und letztlich befindet sich unterhalb des Weihers ein Wasserschutzgebiet und auch der Trinkwasserbrunnen, der bei einem Dammbruch in Mitleidenschaft gezogen werden würde – darauf hat wiederum das Gesundheitsamt ein Auge. Eine Sanierung des Damms ist also unumgänglich. Hinzu kommt, dass ein Damm nicht bepflanzt werden darf – weder mit Bäumen noch mit Sträuchern. Geht ein Baum irgendwann ein, hat auch das Wurzelwerk keine stabilisierende Wirkung mehr. Das gilt für den gesmten Damm bis zum sog. Dammfuß – das ist der Übergang zum Gelände.

Wie alt dieser Damm ist, lässt sich nicht mehr nachvollziehen – es existieren wohl keine Unterlagen mehr. Aufgrund des Durchmessers einiger Bäume (60-70 cm) wird das Alter auf 150 – 180 Jahre geschätzt. Nun soll auf der Luftseite durch eine Kiesverfüllung Gewicht erzeugt werden, um die Stabilität zu gewährleisten. Der Damm wird vorerst für den Verkehr gesperrt – Fußgänger und Fahrradfahrer dürfen ihn aber weiterhin überqueren.

Die Gemeinde schreibt: “Die vorbereitenden Baumfällarbeiten rund um den Damm und am Gewässer sind bereits abgeschlossen, auch die Aktivitäten des Bibers hatten Einfluss. Die Sperrung gilt für alle Fahrzeuge, auch für Maschinen im Rahmen von Holzarbeiten. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte beginnen und bis zum Jahresende andauern.”

Der Biber hilft tatkräftig mit – bis vor Kurzem wurden einige Stämme noch vor Verbiss geschützt

Einige Bäume am Rand hat ein Biber schon umgelegt. An einigen Baumstümpfen sieht man noch ein Drahtgitter, das vor Verbiss schützen sollte. Die Perspektive auf den Schwarzweiher wird sich ändern, aber er wird weiterhin ein Ruhepunkt fürs Auge und auch fürs Gemüt sein, in dessen Schwärze sich der Himmel spiegelt.

Der Weiher bleibt

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Hereinrenovierte Neuigkeiten: “Strandhotel” schließt, Hoffnung für die “Lüften”

Hereinrenovierte Neuigkeiten: "Strandhotel" schließt, Hoffnung für die "Lüften"
Ebenso wichtig für das Schicksal der Gemeinde Berg wie die Bürgermeisterwahl ist das Schicksal der örtlichen Wirtshäuser. Hier zeichnen sich dramatische Veränderungen ab. Zuerst wird das Strandhotel Berg Ende des Monats schließen, wegen “Renovierung”. Die bisherige Pächterin und das Personal werden nach der Renovierung nicht mehr antreten.  Das Strandhotel schließt weiterlesen...

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Feuer in der Wahlnacht

Feuer in der Wahlnacht
Noch in der Wahlnacht gab es Alarm: Gerade waren die letzten Stimmzettel gezählt, da gaben die Funkmeldeempfänger der Feuerwehr Signal: Brand in einer Scheune in Schwabbruck – das ist der Hof auf dem Weg vom Wehr im Ebrachfilz zum Buchsee. Insgesamt sieben Feuerwehren aus unserer und anderen Gemeinde rückten kurz weiterlesen...

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Danke und voran

Danke und voran
DANKE! Die QUH bedankt sich herzlich bei den vielen, vielen Wählern, die uns insgesamt 13456 Stimmen gegeben und uns so wieder zur zweitstärksten Fraktion in Berg gemacht haben. Für eine von allen Parteien unabhängige Gruppierung, die auf politischer Kreativität und Unabhängigkeit besteht, ist das immer noch ein überwältigend Ergebnis. Leider weiterlesen...

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