Nach Farchach und Höhenrain bekommt nun auch Berg einen Bücherschrank – initiiert und betreut allerdings nicht von Privatinitiativen, sondern von der Bürgerbeteiligung Berg.
Am Samstag ist es soweit: An der Bushaltestelle Grafstraße (im Holzhäuschen in Fahrtrichtung Starnberg) „eröffnet“ die Bürgerbeteiligung Berg e.V. den Berger Bücherschrank! Bei der kostenlosen Tauschbörse finden ausgelesene Bücher neue Besitzer, Leser und Fans. Es gilt das Motto: „Nimm ein Buch, gib ein Buch!“ (aber auch nur eines davon zu tun ist okay!).
Erstmals befüllt wird der neue Schrank am Samstag um 11 Uhr. Wir freuen uns auf interessierte Leser und Leserinnen (gern mit Büchern!). Fürs Einstellen gilt: Die Bücher sollten nicht zu alt sein und nicht zu schmutzig oder kaputt.
Ein Kreuz haben Sie noch zu vergeben: Am Sonntag ist Stichwahl des ersten Bürgermeisters der Gemeinde Berg.
Bei der Kommunalwahl am 8. März hatten sich vier Personen für das Amt an der Spitze beworben: Rupert Steigenberger für die Bürgergemeinschaft und die SPD (1705 Stimmen = 39,9 %), Sebastian Gastl für die CSU (1299 Stimmen = 30,4 %), Elke Link für die QUH (880 Stimmen = 20,6 %) und Jürgen Nowicki für die FDP (389 Sttimmen = 9,1 %). Die Wahlbeteiligung lag bei 67,5 %.
Die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen treten an diesem Sonntag noch einmal gegeneinander an. Die QUH hat eine Wahlempfehlung für Rupert Steigenberger abgegeben, da uns seine politischen Werte näher sind und wir seine langjährige Erfahrung als Gemeinderat und Bürgermeister schätzen.
Gehen Sie am Sonntag unbedingt zur Wahl – jede Stimme zählt. Sollten Sie Briefwahl beantragt und noch keine Wahlunterlagen bekommen haben, können Sie im Rathaus bei Frau Wittkuhn neue abholen. Der Großteil wurde bereits am Freitag verschickt. Falls Sie Ihre Wahlbenachrichtigung nicht mehr finden, können Sie auch mit Ihrem Ausweis im Wahllokal wählen.
Jean-Louis Madelaine und Rupert Steigenberger 2023 in Phalsbourg
In unserer Partnerstadt Phalsbourg übrigens gibt es ebenfalls eine Stichwahl, allerdings hat die weibliche Kandidatin hier gute Chancen. Der amtierende Bürgermeister Jean-Louis Madelaine erreichte 38 %, seine Herausforderin Marielle Spenle kam auf 48 %. Ausgeschieden ist der Mitbewerber Denis Schneider mit 14 %. Wir sind gespannt und freuen uns schon sehr auf den Besuch der Delegation aus Phalsbourg rund um die Farchner Maifeier.
Es war eine eigenartige Sitzung so zwischen den Wahlen. Der Bürgermeister hielt sich betont zurück. Die Themen der öffentlichen Sitzung hatte die leider scheidende Klimaschutzbeauftragte der Gemeinde Sebastiana Henkelmann beigesteuert: Es ging um die Kommunale Wärmeplanung, die die Gemeinde in Auftrag gegeben hatte, und um einen Zwischenbericht des Projektes EnTranC (“Klimaschutz in Bürgerhand”).
Zuerst aber noch ein paar Mitteilungen von Rupert Steigenberger. Da auch in unserer Partnergemeinde Phalsbourg gewählt wurde, sei noch nicht klar, wer von dort uns am 1. Mai besuchen werde – auch dort gibt es eine Stichwahl. Außerdem wurde die Jugendbeiratsvorsitzende Jelena Danilov vorgestellt, die dem neu gewählten Gremium vorsitzt und ein Antragsrecht im Gemeinderat besitzt. Dann das Klima (das im Gemeinderat derzeit etwas gereizt ist).
Der Energieverbrauch von Berg zur Wärmeerzeugung
Aus dem Klimabericht ging hervor, dass es für die Gemeinde durchaus noch möglich sei, bis 2045 klimaneutral zu werden. Dazu sei es natürlich nötig, den Anteil der fossilen Energien, derzeit in Berg bei 87%, deutlich zu senken. Der Anteil der Wärmepumpen in der ‘Gemeinde sei mit 12% (270 Stück) bereits relativ hoch. Sie heizen 2% des Wohnraums. Wärmenetze seien – etwa in Kempfenhausen oder in Aufkirchen – durchaus ökonomisch zu betreiben. Bisher gibt es nur in Farchach ein kleines um die Schreinerei herum. Strompreise von um die 15 Cent seien realistisch. Zukunftsmusik. Der Bürgermeister betonte, dass dies jeder natürlich selbst entscheide. Die Kommune sei hier im Moment nicht gefragt. Vorschriften seien nicht Ziel der Wärmeplanung. Sie “muss aus dem Kreis der Bürger hervorgehen”. Nichts Neues also. Trotzdem gab es eine trotzige Gegenstimme aus der CSU.
Als Zwischenergebnis des EnTranC-Projektes, das die “Energiewende in Bürgerhand” geben soll, wurde berichtet, dass Anfang April der Bau der Solaranlage auf dem Bauhof beginnen wird und in einigen Wochen eine Plattform eingerichtet werden soll, auf der Bürger Interesse bekunden können, ihren Strom einzuspeisen. Informationen gibt es unter projekte@eg-5seen.de.
Zwei Bekanntgaben noch. Zum einen wurde über die nötige Sanierung des Schwarzweihers berichtet, der nach 500 Jahren Existenz (wie GR Sewald wusste) saniert werden muss. Es gebe noch nicht einmal eine “vage Vorstellung” über die Kosten, die hier unerwarteterweise auf die Gemeinde zukommen. Eigentlich ist der Weiher Privatbesitz, aber als Gewässer 3. Ordnung ist die Gemeinde hierfür zuständig. Was am Schwarzweiher los ist, bericheten wir hier: https://quh-berg.de/kahlschlag-am-schwarzweiher/
Schon immer geheimnisvoll und rätselhaft: der Berger Schwarzweiher
Außerdem werden – wie schon 2012 – bald wieder die berüchtigten “Rüttler” durch den Norden unserer Gemeinde fahren, um die Möglichkeiten von Tiefengeothermie auszuloten. Das Münchner Projekt M-Puls wird nördlich von Martinsholzen dazu die Straßen abfahren.
Schon 2012 wurde geschüttelt, aber nicht gebohrt
Hoffentlich hören wir bald positive Ergebnisse der Beschlüsse der sich anschließenden nicht-öffentlichen Sitzung .
Seit einer Woche wissen wir, wie der nächste Gemeinderat aussehen wird, in einer Woche wissen wir, wer unser nächster Bürgermeister sein wird. In die Stichwahl kamen der Amtsinhaber Rupert Steigenberger mit fast 40% der Stimmen und Sebastian Gastl mit gut 30%. Bedauernwert: Ganze 19 Listenkreuze fehlten der QUH zum 4. Gemeinderatssitz.
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